Mit ‘Irina Ries’ getaggte Artikel

Kritik zu „Heute Abend: Lola Blau“ im Bruchwerk Theater, Siegen

Donnerstag, 03. Oktober 2019

„“Eine Nachricht für Lola Blau“ SIEGEN Das Bruchwerk-Theater eröffnete die neue Spielzeit mit einem Stück von Georg Kreisler
Das Publikum belohnte die gelungene Premiere mit tosendem Applaus.
[…] Das Bruchwerk-Theater startete am Sonntagabend mit der Premiere des Ein-Personen-Stückes in die neue Spielzeit und erzählte die besondere Geschichte einer jüdischen Künstlerin, die ihre Heimat kurz vor dem Zweiten Weltkrieg verlassen musste und sich auf die Suche nach Akzeptanz und Erfolg machte.
Im „Bruchwerk“ schlüpfte die professionelle Theaterschauspielerin Irina Ries, die in diesem Jahr bereits in dem Stück „Beben“ in Siegen zu sehen war, in die Rolle der Lola Blau. Begleitet wurde sie am Klavier von Christian Keul. […]
Seit seiner Uraufführung im Jahre 1971 in Wien hat das Stück nicht an Aktualität verloren. Mit viel Humor, Charme aber auch Tiefgründigkeit entführte Irina Ries das Publikum in eine andere Zeit, in der man nicht „allen alles sagen“ konnte, wie sie in einem der zahlreichen Lieder singt.
Die Künstlerin unterhält das Publikum aber nicht nur mit Ihrer geschulten Musical-Stimme, sondern auch mit ihren authentischen Dialekten, wie dem der Frau Schmidt: eine Österreichische Frau, die lieber alles beim Alten lassen will, statt offen für Neues zu sein.
Das Theaterstück hat überraschend viele Parallelen zur heutigen Gesellschaft und spielt mit Provokation und Offenheit. Das Publikum belohnte diese Schauspielerische Leistung mit tosendem Applaus und bestätigte die Erkenntnis Kreislers: „Im Theater ist was los!““
von Kiana Nourishad, Siegener Zeitung, am 16.09.2019

Neues Material – (bewegte) Bilder

Donnerstag, 15. November 2018

Im September habe ich in Eisenach neue Fotos gemacht – Portraits und auch künstlerische.

Außerdem haben Sebastian Stolz von Filmwild und ich in etwa zwei Tagen vier neue Demoszenen aufgenommen, quick and dirty sozusagen. Jede Szene ist ca. 40-60 Sekunden kurz. 

Alles findet sich nun unter Galerie und Vita. (Diese ist auch überarbeitet.)

Hier auch schon alle Szenen am Stück.

Zweite Regiearbeit in Wiesbaden

Montag, 13. Juni 2016

Vor der Sommerpause starten wir im JUST Wiesbaden noch mal in die Vollen. Am 17.09.2016 hat dann „Patrick anderthalb“ auf der Studiobühne des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden Premiere.

Regie und Bühne: Irina Ries, Kostüm: Lilia Frank, Dramaturgie: Maria Isabel Hagen

Es spielen: Cain Van Cauwenbergh, Thomas Jansen, Oliver Wronka

Patrick ist 15. Er hat keine Familie – zumindest niemand, der sich für ihn interessiert -, dumme Vorfälle überschlugen sich und jetzt ist er auch noch vorbestraft. Wegen Totschlags. Nicht gerade die besten Voraussetzungen eine neue Pflegefamilie zu bekommen. Doch tatsächlich scheint es ein Pärchen zu geben, die in adoptieren wollen. Ohne konkretere Informationen macht sich Patrick am Gründonnerstag auf den Weg zu seinen neuen Eltern. Doch diese sind alles andere als das Erhoffte. Zwei Männer in den Vierzigern, die chaotisch, suchtgefährdet und keineswegs mit weniger Vorteilen belastet und von dieser Überraschung genau so enttäuscht sind, wie er. Das Amt hat geschlossen, der Zuständige ist krank und so sind die drei Männer gezwungen sich miteinander zu arrangieren.

Ein Stück über Wünsche, Bedürfnisse, Sexualität, Vorurteile und den Kampf mit den eigenen Erwartungen. Erzählt mit viel Sinn für Humor…