Neuaufnahme HEUTE ABEND: LOLA BLAU

11. Juli 2019

Ab 18.08.2019 darf ich mit meinem Pianisten Christian Keul das Stück „Heute Abend: Lola Blau“ von Georg Kreisler im Repertoire führen. Gespielt wird zunächst im kleinen feinen Hofgut Theater Rabenau bei Gießen und im Bruchwerk Theater Siegen.

Dieses außergewöhnliche Stück für eine einzelne Sängerin und Schauspielerin hat seit seiner Uraufführung – mit Topsy Küppers 1971 in Wien – nicht an Aktualität verloren. Die Kabarettsongs des großen Komponisten, Sängers und Dichters Georg Kreisler (1922-2011) umfassen eine Spannweite von virtuoser Komödie bis zur berührenden Tragödie.

Lola steht 1938 kurz vor ihrem ersten Engagement am Landestheater Linz, als sich Österreich an Nazi-Deutschland anschließt und sie als Jüdin das Land verlassen muss. Zunächst findet sie in der Schweiz erste Jobs. Als sie auch hier nicht weiter willkommen ist, tritt sie die Reise in die USA an und startet dort eine Karriere als Sängerin in Nachtclubs. Nach Kriegsende macht sie sich wieder auf den Weg nach Wien- stets auf der Suche nach Glück und Geborgenheit.

„LOLA BLAU ist die Geschichte einer Ohnmacht. Lola steht dem Antisemitismus ebenso ratlos ohnmächtig gegenüber wie dem eigenen Judentum. Sie ist ohnmächtig gegen die sturen Schweizer, wütet ohnmächtig gegen die Sex-Karriere in Amerika, und zum Schluss ist sie wieder ohnmächtig gegen die österreichischen Ewig-Gestrigen.“ (Georg Kreisler, gefunden bei Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH)

Mit: Irina Ries; Christian Keul (Klavier), Musik und Text: Georg Kreisler

Originalverlag: Josef Weinberger LTD., Bühnenvertrieb: MUSIK UND BÜHNE Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden

Kritik zu meiner Inszenierung „Jenny Hübner greift ein“

21. Juni 2019

“Was passiert, wenn eine Geschichte zu sehr fesselt? Sie saugt den Leser komplett hinein. Dann kann nur noch eine Superheldin helfen. Das Stück für Kinder ab sechs Jahren läuft im Studio.

WIESBADEN – Bücherwürmer kennen das: Erwischt man eine Geschichte, die ganz und gar zu fesseln vermag, vergisst man völlig die Welt um sich herum. Eine tolle Erfahrung – aber mitunter auch recht riskant, wie die kleinen Zuschauer der Produktion „Jenny Hübner greift ein“ erfuhren, die das Junge Staatstheater im Studio als letzte Premiere dieser Spielzeit präsentierte.

Fiebert man nämlich zu sehr mit, entwickelt der Sog des Buches eine solche Kraft, dass der Leser direkt ins Geschehen hinein katapultiert wird. Dies geschieht auch Olga, die so gerne heimlich nachts liest: Viele Male geht das gut, doch diesmal landet sie auf einem Piratenschiff. Und weil mit Seeräubern nicht gut Kirschen essen ist und auch noch der eigentlich richtig gute Fluchtplan misslingt, befinden sich Olga, Schiffsratte Pelzi und der geschasste Smutje plötzlich in großer Not, denn der üble Piraten-Chef Braunbart lässt nicht mit sich spaßen.

Fast eine Stunde lang lauschte und schaute das Publikum gebannt, obwohl mit Sophie Pompe nur eine Schauspielerin für alle Rollen auf der Bühne steht und der Text ganz schön umfangreich für die empfohlene Altersgruppe von Kindern ab sechs Jahren ausfällt. Doch Pompe erzählt so lebendig, dass der Faden nicht verloren geht. Sie ist nicht nur Olga, Pirat und herrlich plattdeutsch zeternde Schiffsratte, sondern auch die titelgebende mysteriöse Jenny Hübner – eine Art Superheldin, gut zu erkennen am Heldinnen-Kostüm inklusive aufgedruckten Initialen.

Mit Unterstützung des mannshohen „Das Buch der Bücher“ (kurz: „DaBuDeBü“) besteht ihre Mission in der Rettung von in Geschichten gesaugten Menschen. Klar, dass dabei das junge Publikum eingespannt wird, das nicht nur im richtigen Moment ein Piraten-Schlaflied zu Olgas Rettung intoniert, sondern auch zweistimmig den Zauberspruch aufzusagen hat.

Es darf verraten werden, dass die Sache ein gutes und zugleich auch etwas überraschendes Ende nimmt. Bei aller Aufregung muss sich also kein kleiner Zuschauer ernsthaft gruseln, zumal die Ausstattung ebenso harmonisch wie kompakt daherkommt: Aus „DaBuDeBü“ wird im Nu ein Boot gezaubert, eine lose Buchseite verwandelt sich in ein Segel oder eine Hängematte. Im Hintergrund baumelt eine fröhliche Wimpelfahne mit Piratenmotiv, Schatztruhe und Säbeln und in der Dunkelheit erstrahlt sanft ein Mond. Mehr braucht es auch gar nicht dank der engagierten Spielweise Pompes in der feinfühligen Inszenierung von Irina Ries (nicht nur die Regie, auch die Ausstattung stammt von ihr) nach dem Kinderbuch „Johnny Hübner greift ein“ von Hartmut El Kurdi, aus dem im Staatstheater kurzerhand eine tatkräftige Jenny geworden ist, die nach Olgas Befreiung sofort weiter saust. Die nächste Aufgabe: „Opa Eberhard hängt an einem Kometenschweif fest!“

Langer Applaus für eine gelungene Premiere. Etwas Sitzfleisch ist für den Besuch allerdings unbedingt vonnöten, was indes nicht unbedingt alle Kinder im knappen Grundschulalter mitbringen.”

Von Julia Anderton  Erschienen am 18.06.2019 im Wiesbadener Tagblatt

Neues Material – (bewegte) Bilder

15. November 2018

Im September habe ich in Eisenach neue Fotos gemacht – Portraits und auch künstlerische.

Außerdem haben Sebastian Stolz von Filmwild und ich in etwa zwei Tagen vier neue Demoszenen aufgenommen, quick and dirty sozusagen. Jede Szene ist ca. 40-60 Sekunden kurz. 

Alles findet sich nun unter Galerie und Vita. (Diese ist auch überarbeitet.)

Hier auch schon alle Szenen am Stück.

Konzert für die ganze Familie

05. September 2018

Am 16.09.2017 veranstaltet die Rudolf Steiner Schule Siegen gemeinsam mit der Philharmonie Südwestfalen ein Konzert für die ganze Familie. Ich darf beim Hauptstück „Die Geschichte von Babar – der kleine Elefant“ die Brücke zwischen der Musik von Francis Poulenc, geleitet von Robin Engelen, dem Text von Jean de Brunhoff und den ZuhörerInnen schlagen. Als Schmankerl vorweg gibt es eine „Circus Polka“ und beendet wird das Konzert mit bekannten Melodien aus dem Dschungelbuch. Ich freue mich auf den akustisch hochgelobten Festsaal der Schule, meine erste Zusammenarbeit mit der Philharmonie SW und die neugierigen Besucher. Es beginnt um 15 Uhr. Der Eintritt ist frei, es wird um eine Spende gebeten.

Plakat Kinderkonzert RSS-1

2018/2019 – alles noch offen

18. August 2018

Nach einem erfüllenden Reisejahr bin ich wieder zurück in Gießen und freue mich auf alles, was kommen mag. Sicher werde ich noch lange von Erlebtem zehren. Von Begegnungen, kulturellen Eindrücken, wunderbaren Landschaften und so viel Sonne. Das Glück war auf unserer Seite!

Automatisch ergab sich die Reisezeit dann auch als Orientierungszeit. Werde ich weiter schauspielern? Will ich überhaupt weiter spielen? Ist es an der Zeit für einen zweiten Berufsweg? Viele Fragen kamen auf. Es ist schön, im letzten Drittel des Sabbaticals die Gewissheit erlangt zu haben, dass ich weiter meiner Leidenschaft nachgehen möchte, Theater zu spielen und vielleicht auch endlich den Fuß in die Tür des Filmfachs setze. Und es ist besonders schön, wie viele Kollegen mir gegenüber ihre Freude über diesen Entschluss ausgedrückt haben. Das bestätigt die Richtigkeit dessen. Die Bewerbungsphase läuft bereits auf Hochtouren und ich bin gespannt, wer mich zuerst für sich einnimmt.

Sabbatjahr in der Spielzeit 2017/2018

13. Juni 2018

Nach 10 Jahren ist es an der Zeit sowohl neue Kraft zu tanken als auch Inspiriation. Eine Reise im Bus durch Europa. Im Focus stehen Irland, Nordirland und Schottland, wie auch Österreich, Polen, das Baltikum und Skandinavien. Land und Leute kennenlernen, Spielpläne anderer Länder erkunden – Konzerte, Opern-, Ballett- und Schauspielaufführungen erleben steht genauso auf dem Plan, wie andere Landschaften zu entdecken und die Menschen und das Leben dort kennenzulernen.

Was die nächste Spielzeit bringen wird? U. a. die erste Moderation eines Konzertes der Philharmonie Südwestfalen und eine neue Inszenierung am Staatstheater Wiesbaden (Inklusive Ausstattung und sowohl für die Studiobühne als auch als mobile Klassenzimmerproduktion). Es bleibt also spannend.

Schauspielerin Irina Ries setzt sich für Belange ihres Berufsstands ein

06. Februar 2017

Gießener Anzeiger 27.01.2017

GIESSEN – (ts). „1850 brutto?!“ – den Mitgliedern der Gießener CDU-Fraktion sind vor Staunen die Augen und Ohren aufgegangen, als sie in ihrer Sitzung in dieser Woche Besuch von einer Schauspielerin hatten, die kein Blatt vor den Mund nahm. Irina Ries brachte ihnen in einem engagierten Vortrag nahe, wie schlecht bezahlt die meisten Schauspieler an öffentlichen Theatern in Deutschland sind. Die beiden Gewerkschaften des künstlerischen Personals, Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) und Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer (VdO), haben mit dem Deutschen Bühnenverein auf Arbeitgeberseite vereinbart, dass die Mindestgage für das künstlerische Personal seit 1. Januar auf 1850 Euro im Monat steigt – brutto, versteht sich.

„Die Mindestgage bleibt skandalös niedrig“, heißt es in einer Pressemitteilung der beiden Gewerkschaften. Daher müssten in den kommenden Verhandlungen weitere Fortschritte für die Betroffenen erzielt werden. So sieht es auch die in Gießen lebende Irina Ries, die seit anderthalb Jahren Mitglied der GDBA ist und es sich nun zur Aufgabe gemacht hat, die politische und kulturinteressierte Öffentlichkeit darüber zu informieren, „dass hier etwas verbessert werden muss“. Dem Tarifvertrag liegen 44 Wochenstunden zugrunde; das sind 10,51 Euro pro Stunde, also knapp über dem Mindestlohn. Nach den Erfahrungen der Schauspielerin können aus den 44 Stunden aber schnell 54 Stunden werden, denn Tätigkeiten wie beispielsweise Stücke lesen, Rollen lernen und sich körperlich fit halten, seien nicht berücksichtigt. Was einem Schauspieler alles zugemutet werde, zeige auch das Beispiel, dass sie sich an einem Theater (nicht am Gießener Stadttheater) sogar für die Vorstellung selbst habe schminken und frisieren müssen.

„Die 1850 Euro werden mancherorts angeboten, egal, wie viel Berufsjahre der Künstler hat, und unabhängig vom Standort des Theaters“, erläutert Irina Ries im Gespräch mit dem Anzeiger. Und dies gelte nur für ein festes Engagement. Für Gäste existiere bisher noch kein vernünftiger Basisvertrag, der die Arbeitszeit regele oder angemessene Gagen anbiete. Nach ihrer Ansicht müsste es ein gestaffeltes Gagensystem geben, das zumindest die Berufserfahrung als Schauspieler und den Wohnort einbeziehe. Sie ist für klarere Rahmenbedingungen, „damit die viel beschworene künstlerische Freiheit nicht zur Ausnutzung der mit Herzblut Beteiligten führt“. Als die in Wiesbaden geborene Schauspielerin vor zehn Jahren am Gießener Stadttheater debütierte, lag die Mindestgage bei 1550 Euro brutto. Bis 2011 spielte sie als festes Ensemblemitglied im Haus am Berliner Platz und im damaligen TiL. München, Eisenach, Marburg, Meiningen und Wiesbaden waren die nächsten Stationen. Seit einem Jahr ist die mit dem Posaunisten Alexander Schmidt-Ries vom Philharmonischen Orchester Gießen verheiratete Schauspielerin von Gießen aus freischaffend tätig.

Rückendeckung nötig

„Ein ungelernter Angestellter des Bundes bekommt bei einer 41-Stunden-Woche genauso viel wie wir mit einem vierjährigen Studium an der Schauspielschule und einem Diplom in der Tasche“, macht sie deutlich. Damit sich ihre Situation und die ihrer Kollegen verbessert, hat sie sich der bundesweiten Aktion „40 000 Theaterschaffende treffen ihre Abgeordnete“ angeschlossen. Begonnen hat alles damit, dass die Oldenburger Schauspielerin Lisa Jopt in einer E-Mail ihre Kollegen überall im Land dazu aufgerufen hat, die Gespräche nicht nur in der Kantine zu führen, sondern die Themen und Wünsche nach außen zu tragen. Dies war die Geburtsstunde des in ganz Deutschland aktiven „Ensemble-Netzwerks„.

Irina Ries hat daher hessische Landtagsabgeordnete unterschiedlicher Parteien angesprochen. Schnell reagierte Klaus Peter Möller von der CDU, indem er sie nach einem Gespräch in kleinster Runde zur Sitzung der CDU-Fraktion einlud. So erfuhren die Gießener Christdemokraten, wie es um das künstlerische Personal an deutschen Theatern bestellt ist. Die gut präparierte Referentin konnte dabei auch noch weitere Zahlen ins Feld führen: Bund, Länder und Gemeinden geben im Jahr zwei Milliarden Euro für die Theater aus; das sind aber gerade mal 0,2 Prozent ihrer Gesamtausgaben. „Neben dem Bühnenverein tragen also auch die Rechtsträger der Theater mit ihrer Weigerung, die Theater auskömmlich zu finanzieren, die Verantwortung“, so die GDBA in ihrer Pressemitteilung. „Allen voran auch der Bund“, ergänzt Ries, „jetzt brauchen wir Rückendeckung von der Gesellschaft, wenn wir die Tarifverträge verbessern wollen“. Die öffentliche Hand müsse ihre Investitionen für Kultur, Bildung und Sport deutlich erhöhen, so ihr Fazit, denn eine mündige Gesellschaft brauche mehr denn je offene Räume für Diskussionen. „Wenn es keine Theater mehr gibt, gibt es niemanden mehr, der der Gesellschaft den Spiegel vorhält.“

„Ab in den Wald“ – Pressestimmen

10. Dezember 2016

Into the woods fesselt in Gießen von Anfang an. Mit viel Tempo und Witz sowie liebevoller Figurenzeichnung erzählt ein engagiertes, spielfreudiges Ensemble die Geschichte. Das Ergebnis ist eine musikalisch wie darstellerisch gelungene Produktion mit Tiefgang.

…Schnell ist klar: Hier spielt ein bestens aufgelegter Cast. Hinter großen Bilderrahmen platziert, werden die einzelnen Charaktere vom Erzähler unaufgeregt und interessiert eingeführt, bevor sie selbst zu Wort kommen. Zunächst präsentieren sich hier grelle Märchenfiguren voller bekannter Klischees. Am deutlichsten wird das vielleicht bei Aschenputtel und ihrer Verwandtschaft: Irina Ries als Stiefmutter ist so abgrundtief bösartig, dass es eine helle Freude ist. …

Die einfachen, aber passenden Choreographien hat Inga Schneidt entwickelt. Sie kommt vom Hip Hop und sorgt für einen urbanen Tanzstil. Der Straßentanz fügt sich äußerst gut in die Dramaturgie und die Inszenierung ein. Die musikalische Seite überzeugt ebenfalls auf ganzer Linie. Andreas Kowalewitz schafft es, mit dem Philharmonischen Orchester Gießen einen Klangteppich zu gestalten, auf dem die Handlung gut nach vorne kommt. Die Tontechnik sorgt für einen guten Raumklang und eine Abmischung, die Orchester (toll: der echte Flügel im Orchestergraben) und Sänger gleichermaßen zur Geltung bringt. Nicht selbstverständlich in einem Stadttheater ist die Textverständlichkeit, die gerade bei Sondheim aber unbedingt notwendig ist. Der Sprachwitz und die Ironie der deutschen Übersetzung von Michael Kunze kommen so auch auf den Rängen an.“

Harry Weiß-Arzet / Musikalzentrale / Sept. 16

„Bunt, schrill, tief: Zahlreiche liebevolle Regieeinfälle, eine gelungene Besetzung, hohes musikalisches Niveau und ein beachtenswertes Bühnenbild sorgen für einen beeindruckenden Abend.“

Kurzbewertung / Musikalzentrale / 2.11.16

 

 

Ab in den Wald im Gießener Stadttheater

30. Juli 2016

2006 debütierte ich im November am Stadttheater Gießen mit „Die Geschichte von Lena“. Zehn Jahre später kehre ich zurück, mit der Rolle von Aschenputtels Stiefmutter in dem wunderbar komischen Musical „Ab in den Wald“ von Steven Sontheim und James Lapine. Es wird meine erste direkte, gemeinsame Arbeit mit Cathérine Miville. Ich freue mich auf Oktober!

Zweite Regiearbeit in Wiesbaden

13. Juni 2016

Vor der Sommerpause starten wir im JUST Wiesbaden noch mal in die Vollen. Am 17.09.2016 hat dann „Patrick anderthalb“ auf der Studiobühne des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden Premiere.

Regie und Bühne: Irina Ries, Kostüm: Lilia Frank, Dramaturgie: Maria Isabel Hagen

Es spielen: Cain Van Cauwenbergh, Thomas Jansen, Oliver Wronka

Patrick ist 15. Er hat keine Familie – zumindest niemand, der sich für ihn interessiert -, dumme Vorfälle überschlugen sich und jetzt ist er auch noch vorbestraft. Wegen Totschlags. Nicht gerade die besten Voraussetzungen eine neue Pflegefamilie zu bekommen. Doch tatsächlich scheint es ein Pärchen zu geben, die in adoptieren wollen. Ohne konkretere Informationen macht sich Patrick am Gründonnerstag auf den Weg zu seinen neuen Eltern. Doch diese sind alles andere als das Erhoffte. Zwei Männer in den Vierzigern, die chaotisch, suchtgefährdet und keineswegs mit weniger Vorteilen belastet und von dieser Überraschung genau so enttäuscht sind, wie er. Das Amt hat geschlossen, der Zuständige ist krank und so sind die drei Männer gezwungen sich miteinander zu arrangieren.

Ein Stück über Wünsche, Bedürfnisse, Sexualität, Vorurteile und den Kampf mit den eigenen Erwartungen. Erzählt mit viel Sinn für Humor…